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Am 18.09.2003 fand die 26. öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung
statt. Neben zahlreichen anderen Beschlussvorlagen und Mitteilungsvorlagen
diskutierte die Bezirksvertretung die erheblichen Staubbelastung,
der die Bevölkerung im Duisburger Norden in den vergangenen
Wochen ausgesetzt war. Verursacht wurden die Belastungen durch die
ThyssenKrupp Stahl AG.
Auf Initiative der SPD-Fraktion wurde folgende
Resolution an TKS verfasst:
Resolution
Während der sehr heißen Wochen dieses Sommers waren für
die Bevölkerung des Duisburger Nordens mehrfach erhebliche
Umweltbelastungen zu verzeichnen. Verursacht wurden diese Belastungen
durch Stäube, die während des Fertigungsverfahrens bei
der ThyssenKrupp Stahl AG entstanden.
Die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck kennt die schwierige Gemengelage
an den Stellen, wo industrielle Produktion und Wohngebiete auf engem
Raum stoßen.
Gleichwohl ist der Verweis auf die Einhaltung von Jahresmittelwerten
bei Belastungen nicht akzeptabel. Die Bürgerinnen und Bürger
werden von den Spitzenwerten wie in diesem Sommer belastet, eine
Wenigerbelastung in kühlen Wintermonaten ist für diese
Betrachtung nicht relevant, sie macht diese Belastung auch nicht
erträglicher.
Das Staatliche Umweltamt hat mit Vorschlägen zu Absaug-Anlagen
und Einhausungen praktikable Vorschläge gemacht, die helfen
können, diese Belastungen zu verhindern und ein erträgliches
Miteinander in der Nachbarschaft von Bürgern und Industrie
zu gewährleisten.
Die Bezirksvertretung Meiderich/Beeck appelliert an die ThyssenKrupp
Stahl AG diese Vorschläge aufzugreifen und schnellstmöglich
umzusetzen.
Darüber hinaus brachte die SPD-Fraktion
folgende Anträge in die Sitzung ein:
- Errichtung eines eins einseitigen Halteverbots auf der B232
zwischen den Straßen "Am Ruhrufer" und "Styrumer
Straße"
Aus Sicht der SPD-Fraktion ist diese Maßnahme erforderlich,
da an dieser Stelle die Bundesstraße sehr eng ist und es
immer wieder zu gefährlichen "Begegnungen" zwischen
Fahrzeugen in beiden Richtungen kommt.
Auch diesem Antrag der SPD wurde von allen Parteien gefolgt.
- Behindertengerechte Gestaltung der Straßenbahnhaltestelle
"Landschaftspark Nord"
In der mündlichen Begründung stellte die Fraktion heraus,
dass der Landschaftspark Nord eine Vielzahl von Besuchern anzieht,
die teilweise mit dem öffentlichen Nahverkehr anreisen. Der
Landschaftspark Nord selber bemüht sich seine Anlagen behindertengerecht
auszugestalten. Der Zugang Behinderter darf nicht bereits im Vorfeld
durch Barrieren eingeschränkt werden.
Der Antrag fand die Unterstützung aller Parteien.
Volker Frings-Wikker
stellvertr. SPD-Fraktionsvorsitzender
in der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck
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