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Mit der Schließung von Kindergartenplätzen auch im Ruhrgebiet
beschäftigt sich die Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) auf
ihrer Landessynode, die bis Freitag in Bad Neuenahr tagt.
In einem
Auszug aus dem "Bericht zur Lage und Entwicklung der
Tageseinrichtungen für Kinder" ist von zehn Presbyterien zwischen
Emmerich und Saarbrücken die Rede, in denen wegen der "dramatische
Finanzsituation der Kirchen" der Abbau von Kindergartenplätzen geplant
ist. In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2004 bereits acht der
insgesamt rund 450 Einrichtungen im Land geschlossen oder an andere
Träger weitergegeben worden.
"Wir können noch nicht sagen, wie viele unserer Kindertagesstätten im
Ruhrgebiet schließen müssen", sagt EKiR-Sprecher Jens Peter Iven. Das
Revier mache nur einen kleinen Teil seiner Kirche aus, deren Gebiet
sich über vier Bundesländer erstreckt. Außerdem wolle er nicht
vorgreifen: Details zum geplanten Abbau von Kindergartenplätzen in
Duisburg, Mülheim oder Essen sollen erst am Dienstag auf der
Landessynode vorgestellt werden. |