Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR)
Schließung von Kindergartenplätzen
10.01.2005

Mit der Schließung von Kindergartenplätzen auch im Ruhrgebiet
beschäftigt sich die Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) auf
ihrer Landessynode, die bis Freitag in Bad Neuenahr tagt.

In einem Auszug aus dem "Bericht zur Lage und Entwicklung der
Tageseinrichtungen für Kinder" ist von zehn Presbyterien zwischen
Emmerich und Saarbrücken die Rede, in denen wegen der "dramatische Finanzsituation der Kirchen" der Abbau von Kindergartenplätzen geplant ist. In Nordrhein-Westfalen sind im Jahr 2004 bereits acht der insgesamt rund 450 Einrichtungen im Land geschlossen oder an andere Träger weitergegeben worden.

"Wir können noch nicht sagen, wie viele unserer Kindertagesstätten im Ruhrgebiet schließen müssen", sagt EKiR-Sprecher Jens Peter Iven. Das Revier mache nur einen kleinen Teil seiner Kirche aus, deren Gebiet sich über vier Bundesländer erstreckt. Außerdem wolle er nicht vorgreifen: Details zum geplanten Abbau von Kindergartenplätzen in Duisburg, Mülheim oder Essen sollen erst am Dienstag auf der Landessynode vorgestellt werden.

Bruno Sagurna, SPD-Ratsherr
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