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Das "Ruhrparlament", die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr(RVR), hat mit rot-grüner Mehrheit den Duisburger Alleingang,
aus dem Beirat für die World Games einen Aufsichtsrat zu machen, abgelehnt.
In seiner konstituierenden Sitzung lehnte die Verbandsversammlung des RVR einen entsprechenden Vorstoß der CDU ab.
"Der Beirat der World Games macht eine gute und seröse Arbeit, die parlamentarische Kontrolle erfolgt über die Stadträte der
veranstaltenden Städte. Jetzt, ohne vorherige Kontaktaufnahme mit den betroffenen Städten, kurz vor den Spielen den Beirat umzuwandeln und
damit sozusagen das Misstrauen an der bisherigen Arbeit auszusprechen, ist überflüssig. Zudem sind im jetzigen Beirat Bundes- und
Landesministerien und die Partnerstädte beteiligt," begründet der stellvertretende Fraktionsvorsitzende des RVR und Meidericher Ratsherr
Bruno Sagurna die Ablehnung der SPD und der Grünen.
Da in der Gesellschafterversammlung der World Games GmbH, in der Duisburg mit den Partnerstädten und dem RVR vertreten ist, alle
Beschlüsse einstimmig gefasst werden müssen, ist der Plan des CDU-Sportausschussvorsitzenden Enzweiler damit wohl gescheitert.
Sagurna: "In der Zusammenarbeit mit anderen Städten ist Sensibilität gefragt. Man sollt nicht nur in die Ferne schweifen,
sondern auch mit den Nachbarkommunen den Dialog pflegen." |