Ausschuss für Umwelt und Grünflächen
Zuschuss für Biologische Station gesichert
Bio-Station Westliches Ruhrgebiet erhält vom Land 290.000 Euro
01.02.2005

Eine gute Nachricht hat der umweltpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ratsherr Bruno Sagurna, für die Arbeit der Biologischen Station, die von den Städten Duisburg, Oberhausen und Mülheim und dem Regionalverband Ruhr gemeinsam gefördert wird.


Die Bezirksregierung Düsseldorf bewilligt 290.555 Euro für die im Haus Ripshorst in Oberhausen ansässige Station. Das Land übernimmt damit 80 % der Personal- und Sachausgaben, die insgesamt bei 363.000 Euro liegen.

Zu den Kernaufgaben der Station gehört die Betreuung der Naturschutzgebiete, insbesondere der nach der europäischen Naturschutzrichtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen gemeldete FFH („Flora-Fauna-Habitat“)-Gebiete „Walsumer Rheinaue“, „Mülheimer Ruhraue“ und des in Oberhausen gelegenen Teilbereiches des „Hiesfelder Waldes“. In diesen Gebieten werden gefährdete Tiere und Pflanzen erfasst und Vorschläge für die Pflege der Gebiete erarbeitet.

Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt dient dem Erhalt und der Entwicklung von Streuobstwiesen, die als Lebensräume für zahlreiche zum Teil gefährdete höhlenbrütende Vogelarten sowie Kleinsäuger und Insekten bedeutsam sind. Hierzu gehört die Apfelsammelaktion auf je einem Bauernhof in den Städten Duisburg, Oberhausen und Mülheim an der Ruhr, als auch die Erfassung des Steinkauzes als wichtigem Bewohner von Streuobstwiesen. Die Station informiert zudem in Vorträgen und insbesondere durch Exkursionen über die Ziele von Natur- Landschaftsschutz.

Sagurna: „Die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Landschaft in unserer Stadt muss nach Möglichkeit geschützt und gepflegt werden. Da, wo wir es können, sollten wir die Natur- und Umweltbedingungen verbessern."

Bruno Sagurna, SPD-Ratsherr
Umweltpolitische Sprecher SPD Fraktion
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