Aus dem Bezirk:
Bürgernähe muss erhalten bleiben
13.05.2005

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Meiderich lehnte in der Sitzung der Bezirksvertretung am 12.05.2005 die Vorlage zur Reorganisation des Amtes für Soziales und Wohnen ab.

Volker Frings-Wikker geht davon, dass diese Maßnahme nur ein kleines Stück aus dem großen Kuchen des schon geplanten Abbaus der Aufgaben in den Bezirksämter ist. Neben der Reorganisation des Amtes für Soziales und Wohnen bereitet eine Arbeitsgruppe innerhalb der Stadtverwaltung die Ausgliederung des Sportbereiches in einen Eigenbetrieb vor.

Die SPD-Fraktion fürchtet, dass hierdurch die Einflussnahme auf durch die Bezirksvertretung künftig nicht mehr gegeben sein könnte. Darüber hinaus wird die Verlagerung der Zuständigkeit auch dazu führen, dass kein Ansprechpartner mehr für den Sportbereich im Bezirksamt arbeiten wird.

Die SPD Fraktion forderte deshalb ein Konzept von der Verwaltung ein, das beschreibt, wie das Bezirksamt der Zukunft aussehen soll, das eine bürgernahe Erledigung der Aufgaben garantiert. "Bevor uns nicht ein überzeugendes Gesamtkonzept vorgelegt wird, erwarten wir, dass die Reorganisation des Amtes für Soziales und Wohnen zurückgestellt wird, so Frings-Wikker abschließend.

Volker Frings-Wikker, SPD-Fraktionsvorsitzender
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