Aus dem Bezirk: Haushaltsberatung brachte die Wahrheit ans Tageslicht
16.02.2006

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung brachte in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung den Antrag ein, sich dafür einzusetzen, dass das Bäderangebot nicht weiter eingeschränkt wird, wie es das von Oberbürgermeister Sauerland in Auftrag gegebene Berger-Gutachten vorschlägt. Die SPD fordert den Erhalt eines Bades im Bezirk, um die ohnehin schon angespannte Situation im Hamborner Bad zu entflechten.

Es muss gewährleistet sein, dass Schulen, Vereine, und Bürgerinnen und Bürger zu angemessenen Zeiten und ohne Mitglied in einem Verein zu sein, ein Schwimmbad nutzen können. Dies kann nur durch den Erhalt eines Bades im Bezirk in öffentlicher Hand gewährleistet werden. Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung folgte diesem Antrag nicht. und stellte sich somit gegen die öffentlichen Äußerungen ihres Ratskollegen Jürgen Kämpgen (CDU), der immer wieder auf die Notwendigkeit der Wiederherstellung des Beecker Bades hinweist.

Volker Frings-Wikker, Sprecher der SPD-Fraktion, fordert die CDU-Fraktion auf, sich eindeutig zu äußern. Die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk haben ein Recht darauf, zu wissen, was die CDU will.
Ratsherr Herbert Eickmanns (SPD) macht darauf aufmerksam, dass das auch von der CDU mit beschlossene Bäderkonzept immer noch Bestand hat.

Das Gehampel, dass die CDU durch die unterschiedlichen Aussagen verursacht, muss ein Ende haben, so Volker Frings-Wikker, der Bürger muss endlich wissen, was er von der CDU zu erwarten hat. Für seine Fraktion ist durch die Ablehnung des SPD-Antrages deutlich geworden, dass die Verantwortlichen in der CDU den Erhalt des Beecker Bades ablehnen.
Volker Frings-Wikker, Bezirksvertretung SPD-Vorsitzender
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