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Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Ratsherr Bruno Sagurna, ist sehr besorgt über die aktuellen Feinstaubmesswerte im Duisburger Stadtgebiet. So liegt die Anzahl der Überschreitungstage des Grenzwertes seit Jahresbeginn schon bei der Hälfte des zulässigen Jahreswertes.
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Sagurna: „Wenn das in diesem Tempo so weiter geht, werden wir in Duisburg von übergeordneten Behörden angewiesen werden, u.a. mit Fahrverboten zu arbeiten. Bevor es dazu kommt, erwarte ich vom Oberbürgermeister, dass er reagiert. Mit der verstärkten Reinigung von Straßen und Betriebsflächen kommen wir nicht weiter. Für die Innenstadt muss ein vernünftiges Verkehrskonzept her. Wenn zu dem jetzigen Verkehr noch die Casinobesucher hinzukommen, sehe ich für die Zukunft schwarz.“
Als Feinstaub bezeichnet man Partikel, deren Durchmesser weniger als 30 Mikrometer (1 µm = 1/1000 mm) beträgt. Diese kleinen Teilchen sinken aufgrund ihres geringen Gewichtes auch in ruhender Atmosphäre nicht zu Boden. Feine Stäube sind atembar; Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 Mikrometer dringen in die Atemwege ein. Dieser gesundheitlich besonders problematische Staubanteil wird mit PM 10 bezeichnet. Dieser Staub ist zu klein, um durch Husten wieder aus den Atemwegen entfernt werden zu können. Es gibt keine Schwellenkonzentration, unterhalb derer grundsätzlich keine Gefahr mehr bestünde. Eine einmal eingetretene Schädigung bildet sich nicht wieder zurück. An Feinstaub angelagerte Schadstoffe wirken zudem teilweise giftig oder Krebs erregend. |