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In einem Antrag für den Umweltausschuss wird der Oberbürgermeister gebeten, für alle Bereiche des Umweltamtes kurzfristig einen Amtssitz im Bezirk Hamborn zu suchen und den zuständigen Ratsgremien und der Bezirksvertretung Hamborn Vorschläge für einen geeigneten Standort vorzulegen. Außerdem wird der Oberbürgermeister aufgefordert, Gespräche mit dem Land zum Erhalt des Amtssitzes des Staatlichen Umweltamtes in Duisburg zu führen und zu erwirken, dass Kommunales und Staatliches Umweltamt in einem gemeinsamen Amtssitz untergebracht werden können. Bei der Überprüfung eines geeigneten neuen Standortes soll diese Möglichkeit mit einbezogen werden.
Hintergrund der Überlegungen der Sozialdemokraten ist die Tatsache, dass verschiedene Bereiche des Umweltamtes über das Stadtgebiet liegen und es gleichzeitig Planungen der Landesregierung gibt, die Zahl der staatlichen Umweltämter zu reduzieren.
Das Land NRW könnte viel Geld sparen, wenn es das Staatliche Umweltamt nicht weiter am Kaiserberg, sondern gemeinsam mit dem Kommunalen Umweltamt in einem Gebäude in Hamborn ansiedeln würde. Dies würde auch ein Signal für mehr Umweltschutz durch Bürokratieabbau sein, in dem die verschiedenen staatlichen Ebenen, die für den Umweltschutz arbeiten, enger zusammenrücken. Das Staatliche und das Kommunale Umweltamt haben in den letzten Jahren verstärkt zusammengearbeitet, mehr Felder einer effektiveren Zusammenarbeit können noch erschlossen werden. Der Umweltschutz in Duisburg würde sehr von einer engeren Zusammenarbeit beider Ämter profitieren. Deshalb wäre es schlecht für den Wirtschaftsstandort Duisburg, wenn das Staatliche Umweltamt abwandern würde.
Sagurna: „Die Konzentration des Umweltamtes an einem Standort verbessert die Zusammenarbeit und erleichtert geplante Synergieeffekte. Eine neuer Standort im Duisburger Norden hat für uns einen hohen Symbolgehalt. Es würde deutlich machen, das ein Arbeitsschwerpunkt im Umweltbereich eindeutig im Norden liegt.
Peters betont die Lagegunst eines neuen Amtes: „Hamborn ist im Hinblick auf Arbeitseinsätze in der Gesamtstadt von den Nordbezirken der am besten verkehrlich angebundene, sowohl durch das Autobahnnetz als auch durch den ÖPNV, so dass die Arbeitseffektivität der vielen Außendiensttätigkeiten des Amtes in der Gesamtstadt durch einen Sitz in Hamborn gut zu vereinbaren ist mit den lokalen Arbeitsschwerpunkten.“
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