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„Wenn die Müllverbrennungsanlage unter Beteiligung der Stadt Duisburg genehmigt wird, wird zukünftig jeder normale Gewerbebetrieb versuchen, seine Abfälle aus Kostengründen zu verbrennen. Dann bekommen wir in Duisburg nicht nur eine neue Müllverbrennungsanlage, sondern es drohen Hunderte solcher Anlagen im ganzen Stadtgebiet. Die Zeche zahlt dann der Steuer- und Gebührenzahler.“
Die SPD-Umweltpolitiker verweisen auf die endlich erreichte Auslastung der Gemeinschafts-Müllverbrennungsanlage in Oberhausen, an der die Stadt Duisburg beteiligt ist. Wenn dort Müllmengen ausbleiben, weil eine Reihe von Duisburger Unternehmen ihren Müll selbst verbrennen, steigen die Gebühren. Die Gewinne streichen die Unternehmen ein, die Kosten dafür zahlt der Duisburger Bürger.
Peters und Sagurna haben zudem Zweifel, dass solche Klein-Anlagen in privater Hand überhaupt ausreichend kontrolliert werden können.
Peters: „Bei Hunderten solcher Anlagen im Stadtgebiet wird es keine ausreichende Kontrollmöglichkeiten mit den vorhandenen Personalkapazitäten der Behörden geben. Hier droht die Gefahr, dass Unternehmen einfach alles verbrennen, ohne dass der Bürger vor den Schadstoffen geschützt wird.“
Kritik äußert die SPD an Oberbürgermeister Sauerland und Umweltdezernent Dr. Greulich, die zur Errichtung einer solchen Anlage bisher öffentlich schweigen. Die SPD vermutet hinter diesem Schweigen eine Zustimmung zu der Errichtung dieser Anlage.
Sagurna: „Oberbürgermeister Sauerland und Umweltdezernent Dr. Greulich sind gefordert, sich klar und öffentlich zu dem Thema zu positionieren. Die Bürger müssen wissen, was von der Stadt Duisburg in dieser Frage auf sie zu kommt.“ |