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„Für Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen wird der Schwimmbadbesuch zu einem Luxus“, so Volker Frings-Wikker.
Der Schuletat wird mit enormen Mehrkosten belastet, die aus einer Erhöhung der Gebühren für das Schulschwimmen und höhere Fahrtkosten resultieren. Überhaupt nicht eingerechnet wurde der Unterrichtsausfall, der durch längere Anfahrtswege entsteht.
Der Bezirk Meiderich/Beeck wird demnach über kein Bad mehr für das öffentliche Schwimmen verfügen, da das Hallenbad Beeck nicht mehr hergestellt werden soll. Der CDU-Oberbürgermeister der Stadt Duisburg verursacht hiermit ein Bädersterben, das Duisburg noch nicht gesehen hat.
Frings-Wikker stellte heraus, dass die SPD-Fraktion sich nicht gegen eine Neukonzeption des Sportbereiches stellt, wenn sie wirkliche Vorteile aufweise. Die vorliegende Vorlage genügt dem aber nicht. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sportpolitik auch Sozialpolitik ist, lehnte die SPD-Fraktion die Vorlage ab.
Die Fraktion aus Bündnis90/Die Grünen und DuisBürger sowie der Vertreter der FDP schlossen sich der Meinung der SPD an, so dass die Vorlage in der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck keine Mehrheit fand. Die CDU-Fraktion verhielt sich auffällig ruhig. Sie konnte keine Argumente für die Konzeption ihres Oberbürgermeisters beibringen und stimmte für den Kahlschlag im Sportbereich. |