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| Teersee verschwindet unter Beton |
07.11.2006 |
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Nächste Woche wird der Auftrag vergeben. Die Politiker im Duisburger Norden werden die Nachricht von Jens Schönhorst, dem Pressereferenten der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) mit Freude lesen. Denn dann endlich kann die Sanierung der Altlast auf dem einstigen Gelände von Schacht Friedrich Thyssen (hinter Ikea) beginnen. Der so genannte Teersee soll im Laufe des nächsten halben Jahres unter einem Betondeckel begraben werden. Andere Maßnahmen, die Fläche zu sichern, waren in der Vergangenheit schief gegangen.
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"Seit dem Jahre 2001 sind drei Versuche, den Teersee zu sanieren, fehl geschlagen",
sagt SPD-Ratsherr Bruno Sagurna.
"Kostenaufwand: 2,8 bis 3 Millionen Euro."
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Verärgert ist Sagurna, weil die Sanierung erst so spät beginnt. Bereits Ende vergangenen Monats hätte, so der Politiker, der Sarkophag laut Informationen im Umweltausschuss (im Juni 2006) fertiggestellt sein sollen. Nach Abschluss der Betonarbeiten soll das Gelände komplett begrünt und danach zur Nutzung dem Landschaftspark Nord zugeschlagen werden.
Sagurna: "Ich glaube das erst, wenn der Bagger anrollt." |
KOMMENTAR
Gut Ding will Weile haben, sagt eine Redewendung. Allerdings scheint man sich in Sachen " Teersee-Sanierung" etwas viel Zeit gelassen zu haben. Seit sage und schreibe fünf Jahren wird an dem Fall herumgedoktert. Und: Es wurde viel Geld sinnlos verbuddelt.
Deshalb mag Ratsherr Bruno Sagurna noch nicht glauben, dass nun tatsächlich die große, Erfolg bringende Maßnahme beginnt.
Die Stadt sollte der LEG auf die Füße treten und nach dem 8.11. (Ende der Ausschreibungsfrist) auf sofortige Auftragsvergabe drängen. Um die Altlast los zu werden - und um Grün zu gewinnen. |
Bruno Sagurna, SPD-Ratsherr
Umweltpolitische Sprecher SPD Fraktion
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