Peters:„Umweltdezernent Greulich und OB Sauerland sollen ihre Untätigkeit aufgegeben und endlich ein Konzept vorlegen. Die Stadtspitze ist dem Bürger verpflichtet und nicht der IHK.“
Peters sieht weitere Belastungen auf den Duisburger Süden und Rheinhausen zukommen, wenn die geplanten Kraftwerke in Krefeld realisiert werden sollten.
Die SPD-Umweltpolitiker untermauern ihre Position mit Fakten. Wie das Landesumweltamt in Untersuchungen aufzeigt, hat das Ruhrgebiet mit der Luftreinhaltung ein Problem und zwar ein gewaltiges: Alleine die Emissionen von Industrie und Haushalten an Rhein und Ruhr reichten aus, um ganz dicht ans Ende der EU-Messlatte zu geraten. Kommen nun die Autoabgase hinzu, liegen die Werte an vielen Orten außerhalb des Erlaubten.
Sagurna, Mitglied im Regionalverbund Ruhr: „Im Einzelkampf gegen Staub- und Abgasprobleme sind die Städte bislang gescheitert. Die effektivste Methode, um Feinstäube und Stickoxide in Autoabgasen zu bekämpfen, ist die Ausweisung des Ruhrgebietes als Umweltzone. Die Zahl der Überschreitungstage könnte so um die zehn Tage reduziert werden, mit weiteren Maßnahmen sogar um 20 Tage.“