Ruhr, wir kommen! - Ruhrgebiet-Touristik startet Vorbereitungen für RUHR 2010

28.06.2007

Mit der Aufgabe, die Metropole Ruhr vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt Europas 2010 als touristische Destination national und international erfolgreich und nachhaltig zu vermarkten, wurde bei der Ruhrgebiet Tourismus GmbH heute ein neues Projektteam betraut. Begleitet wird das neue Team von einer internationalen Agenturkooperation aus Wien und Essen.

„Mit invent GmbH, TAO und CP/COMPARTNER hat die Agenturgemeinschaft das Rennen gemacht, die uns bereits in der Bewerbungsphase zur Kulturhauptstadt Europas 2010 erfolgreich begleitet hat,“ so Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH. „Wir freuen uns, zusammen mit diesem starken Team die Metropole Ruhr auf den Weg zu bringen.“.

Unter der Leitung von Dr. Dieter Nellen, Geschäftsführer der RTG, hat sich die Jury aus regionalen Experten, darunter Prof. Dr. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010 GmbH, Bruno Sagurna, Aufsichtsratsvorsitzender der RTG, und Coco Heger-Mehnert, Marketingplanung des VRR, für die Arbeitsgemeinschaft Invent, TAO mit CP/Compartner entschieden. Die Jury lobte vor allem die intensive Auseinandersetzung mit der Region, Überzeugungskraft und stringente Verknüpfung zwischen Kultur und Tourismus des Positionierungskonzeptes.

„Der Ansatz von invent GmbH, TAO und CP/Compartner ist die konsequente Fortsetzung unseres kulturtouristischen Begleitkonzeptes“, erklärte Dr. Dieter Nellen zur Entscheidung.
„Die Agenturen haben die Anforderungen an die touristische Leitbildentwicklung, das Erlebnisraumdesign und das Attraktionsmanagement am besten herausgearbeitet."
invent GmbH, TAO und CP/Compartner sehen die Metropole Ruhr als unkonventionellen, „frechen“ und „frischen“ Herausforderer zu den traditionellen Metropolen Europas.

Markenentwicklung, Erlebnisraumdesign und internationales Marketing Ziel ist es, das kulturtouristische Angebot der Metropole „lesbar“ und konsumierbar zu machen. Orientierung und Erlebnisse sollen ihm vor Ort nachhaltige touristische Erfahrungen ermöglichen. Dazu sollen „Orte und Areale der neuen Ruhrkultur“ sowie „Erlebnisrouten“ gestaltet und qualifiziert werden. Beispielsweise sollen das UNESCO Welterbe Zollverein oder auch der Duisburger Innenhafen zu attraktiven touristischen Anziehungspunkten weiter entwickelt werden, die einem internationalen Publikum unverwechselbare Eindrücke vermitteln.

Schließlich ist es Aufgabe des Entwicklungsprozesses, diese Erlebnisse so zu gestalten, dass sie auch nachhaltige regionalwirtschaftliche Effekte für die Region erzeugen. Dazu bedarf es eines internationalen Kommunikations- und Vertriebsmarketings. Im Sinne eines Qualitätsmanagements sollen zudem die Leistungsträger motiviert und marktgerecht auf die neuen Herausforderungen eingestellt, um verkaufbare Produkte und Angebotsleistungen schaffen zu können.

Bis Mitte 2008 sollen die Planungen stehen, dann soll auch umgehend die touristische Vermarktung der RUHR.2010 beginnen. .