Die neue eigenbetriebliche Einrichtung ist unter anderem für bauliche Sicherung der sechs Großstandorte der Route der Industriekultur zuständig. Dazu gehört der Landschaftspark Duisburg-Nord, der Gasometer Oberhausen, die Zeche und Kokerei Zollverein in Essen, der Nordsternpark in Gelsenkirchen, die Jahrhunderthalle Bochum und die Kokerei Hansa in Dortmund.
Insgesamt wird der RVR in den nächsten zehn Jahren für bauliche Sicherung der Standorte 25 Millionen Euro bereitstellen. Dazu kommen Mittel vom Land in Höhe von 36 Millionen Euro.
Weiterentwicklung des Netzwerks
Für weitere Entwicklung der Route und ihrem Netzwerk mit den insgesamt 25 Ankerpunkten stehen aus RVR-Mitteln jährlich 700.000 Euro für Beschilderung, Marketingmaßnahmen und den Internetauftritt zur Verfügung. Dazu kommen Investitionen in Info-Tafeln und Medien für Besucherzentrum von rund 100.000 Euro pro Jahr. Außerdem wird sich der RVR mit 400.000 Euro jährlich an den Betriebskosten für Besucherzentrum Zollverein beteiligen.
Der RVR und der Ausschuss sind auch für den Betrieb des Besucherzentrums und für den Ausbau der Route der Industriekultur per Rad zuständig.
Den Vorsitz des Ausschusses hat Bruno Sagurna (SPD), aus Duisburg. Sein Stellvertreter ist der Bochumer Kulturpolitiker Lothar Gräfingholt (CDU).
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