SPD Meiderich empört:
CDU und Grüne lehnen Zuschuss für präventive Jugendarbeit und für Stadtteilbüros ab
15.02.2008

In der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck wurde im Januar der Beschluss mit den Stimmen der CDU und Grünen gefasst, die beiden Stadtteilbüros Laar und Hagenshof mit je 2.500 Euro zusätzlich zu unterstützen. Diese Unterstützung ist aus Sicht der Mitglieder der Bezirksvertretung unbedingt erforderlich, um die wichtige Arbeit der beiden Büros auch weiterhin in vollem Umfange aufrecht zu erhalten.

Auch der SPD-Vorschlag, 10.000 Euro für präventive Jugendarbeit in Obermeiderich und in Laar bereitzustellen, wurde in der Bezirksvertretung einstimmig beschlossen. Nicht erst der vorgelegte Jugendhilfeplan machte deutlich, dass Obermeiderich mit mehr als 3000 jungen Menschen zu den bevölkerungsstärksten Ortsteilen in dieser Altergruppe zählt. Sowohl dort als auch in Laar weist die Betrachtung der Sozialindikatoren besondere Problemlagen auf. Das Angebot an Einrichtungen, Projekten und Hilfeangeboten reicht dort bei weitem nicht aus. Mit dem Beschluss der Bezirksvertretung sollte hier präventive Jugendarbeit verstärkt werden.

„Doch unter anderem im Jugendhilfeausschuss haben die VertreterInnen von CDU und den Grünen jetzt gegen diese in Meiderich/Beeck dringend benötigten Mittel gestimmt“, so Angelika Wagner, SPD-Ratsfrau und Sprecherin der SPD im Jugendhilfeausschuss.

Die Meidericher SPD-Politiker sind empört über dieses Verhalten. Volker Frings-Wikker, Sprecher der SPD-Fraktion, ergänzt: „Hier werden richtige und wichtige Beschlüsse des Bezirkes ignoriert. Die Schwarz-Grüne Mehrheit im Rat zeigt damit ganz deutlich, was ihnen die Bezirke wert sind. Hier wird wichtige Sozial- und Jugendpolitik in den Bezirken vom Tisch gewischt.“

Dabei erstaunt schon, dass die Stimmen der CDU und Grünen in der Bezirksvertretung bei den Kollegen in ihren Ratsfraktionen nicht mehr zählen.“

Volker Frings-Wikker, Vorstandvorsitzender SPD-Meiderich Fraktionsvorsitzender Bezirksvertretung
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