SPD zum CO-Pipeline-Gutachten:
Sofortiger Baustopp und Klage
29.04.2008
Nach Studium des Sicherheitsgutachtens zur CO-Pipeline kommen die Duisburger SPD-Fraktion und die SPD-Landtagsabgeordnete Gisela Walsken zu dem Ergebnis, dass die im Duisburger Süden geplante CO-Pipeline eine Reihe von denkbaren Sicherheitsrisiken
aufweist. In einem Antrag zur Sondersitzung des Umweltausschusses am kommenden Montag bittet die SPD deshalb den Ausschuss diese Einschätzung mit allen Konsequenzen zu
übernehmen.

Die SPD-Politiker erwarten, dass Oberbürgermeister Sauerland jetzt reagiert und mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln einen Baustopp durchsetzt. Ebenso erwartet die SPD-Fraktion, dass sich die Stadt Duisburg der Resolution der betroffenen Städte
gegen die CO-Pipeline endlich anschließt. Damit könnte eine Chance wahrgenommen werden, Druck auf Pipeline-Befürworter Ministerpräsident Rüttgers und die Landtagsmehrheit aus
CDU und FDP aufzubauen.

SPD-Landtagsabgeordnete Gisela Walsken: "Die Stadtspitze muss jetzt alles tun, um einen sofortigen Baustopp durchzusetzen. Das Gutachten sollte dafür in einer juristischen Auseinandersetzung von der Stadt genutzt werden."

Ratsherr Bruno Sagurna, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, appelliert an die anderen Fraktionen im Rat:
"Aus der von der SPD-Fraktion beantragten Sondersitzung des Umweltausschusses am Montag darf nur eine Botschaft für die betroffenen Menschen
herauskommen:
Gemeinsam mit aller Kraft gegen den Bau der CO-Pipeline."