„Die Maßnahmen, die jetzt geplant sind, sind inkonsequent. Den Bürgerinnen und Bürgern kann man kaum erklären, warum die eine Straßenseite innerhalb, und die andere außerhalb der Umweltzone liegt.
Der Umweltschutz, der hier erfolgen soll, bedeutet Gesundheitsschutz für die Menschen. Denn die müssen vor den Hauptübeltätern des Feinstaubs, den Diesel-Fahrzeugen ohne Partikelfilter, geschützt werden. Allerdings darf die Industrie dabei nicht außen vor bleiben, denn von den mehr als 7.000 Tonnen Feinstaub in Duisburg kommen nur knapp 250 vom Autoverkehr. Für den Rest ist die Industrie verantwortlich, und die muss dafür auch zur Verantwortung gezogen werden.“, so Sagurna.
Abschließend berichtet Bruno Sagurna noch über seine eigenen Erfahrungen, als er sich über die einzelnen Maßnahmen zur Umweltzone in Duisburg informieren wollte:
„Gestern und heute wollte ich mich im Internet über die genauen Maßnahmen in Duisburg erkundigen. Als ich einen Link auf der Duisburger Homepage mit weiteren Informationen der Bezirksregierungen zum „Teilplan Ruhrgebiet West“ angeklickt habe, erschien groß „Fehler“ auf meinem Monitor. Fehler? Ja, da gebe ich der Bezirksregierung ausnahmsweise recht.“.